Hintergründe und Eindrücke

Meine kleine Schwester Lisanne war die Inspiration für den Film und der Grund warum ich das Drehbuch schrieb. Im Laufe der acht Drehtage hat sie das Team ebenso inspiriert wie mich und die gute Atmosphäre am Set ist zum großen Teil ihr zu verdanken.
Für Lisanne und ihren Filmbruder Emanuele war es die erste Filmrolle. Damit die Geschwisterbeziehung für beide fühlbar wird, haben wir zuvor viel miteinander unternommen und geprobt. Dabei hatte ich manchmal das Gefühl, als "echter" Bruder plötzlich "außen vor" zu sein - was ein bisschen ungewohnt, aber für den Film natürlich gut war.
Wir drehten ausschließlich im ländlichen Raum und mussten fast jeden Tag an ein anderes Set ziehen. So wurde die Geschichte der Reise für uns alle am eigenen Leib erfahrbar.
Das Wetter spielte uns einen Streich. Zu Beginn der Dreharbeiten verschlechterte es sich Tag für Tag und erst am letzten Tag hörte es auf zu regnen. Es grenzt schon an ein kleines Wunder, dass wir trotzdem alles geschafft haben ohne im Film einen Tropfen Regen zu sehen. Dies war nur durch die unglaubliche Leistung des Teams möglich.
Eine besondere Herausforderung bestand bei den Fahrtszenen. Wir hatten einen Trailer, der genauso breit war wie die schmale Landstraße. Daher konnten wir nicht auf der Straße wenden, sondern mussten immer ins nächste Dorf fahren und am Marktplatz drehen. Dort waren wir natürlich die Attraktion des Tages.
Ich hoffe, dass der Film etwas von der Lebensfreude und Willensstärke der Hauptfigur beim Zuschauer hinterlässt, so dass ihr strahlendes Lächeln weiter fließt. (Lars-Gunnar Lotz)

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